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Telepolis berichtet über Rauswurf der Männerrechtlerinnen von Comic Con
Bettina Hammer greift auf Telepolis den Rauswurf der männerpolitisch engagierten Honey Badgers von der Calgary Comic Con auf und sieht darin ein Zeichen dafür, dass sich die westliche Kultur auf dem Weg zurück in die Fünfziger befindet:
Ohne auf den konkreten Fall näher einzugehen (weil hier noch zu viele Fragen offen sind und dies Stoff für einen eigenen Artikel wäre), ist dies ein Beispiel dafür, wie gerade auch die Pop- und Comickultur zunehmend ins Kreuzfeuer der Ideologien gerät. Die teilweise nur noch freundlich ausgedrückt Kritik zu nennenden Kommentare bezüglich der Abbildungen von Frauen, der ggf. zu Gewalt, Sexismus, Rassismus, Drogenkonsum usw. auffordernden Texte, Bilder oder Videos lassen Erinnerungen an jene Zeit aufkommen, in der sich gerade auch die Comicindustrie einem Codex unterwerfen musste, der sie stark reglementierte.
Der Codex, dem sich die Comicindustrie nur bedingt freiwillig unterwarf, bedeutete nicht nur Regelungen in Bezug auf die Darstellung nackter Haut. Ebenso tabu waren Sex, Drogen oder "unanständige" Bilder von Frauen. Als Ergebnis dieser Vorschrift mutierte beispielsweise Superman zum Ehemann, dessen Frau Lois Lane im braven Kleid mit dem Braten auf ihn wartet.
(...) Es wäre durchaus legitim, Kritik zu üben und diese zu formulieren - doch nicht selten wird sofort gefordert, dass manche Meinungen, Texte, Videos, Bilder keine Plattform mehr bekommen oder aber die Berichterstattungen über sie nur noch in eine Richtung gehen dürfen. Diese Wünsche waren es, die einst zu Schritten wie der Comic Code Authority führten und die für lange Zeit zu einer Zensur und einer an die Leine gelegten Phantasie führten.
Hier findet man den vollständigen Artikel.
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