Kältester Januar seit 23 Jahren in der Schweiz
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Kältester Januar seit 23 Jahren in der Schweiz


Die Schweiz erlebt einen Jahresstart der einen Rekord bricht. Wie Meteo Schweiz am Freitag mitteilte, erlebt die Schweiz den kältesten Januar seit 23 Jahren. Die Kälte erfasste alle Landesteile.

In Zahlen ausgedrückt war der bisherige Januar mit der Durchschnittstemperatur über die ganze Schweiz 1,5 °C zu kalt. Kälter war es nur mit -3 °C im Januar 1987. Die Messstation Zürich registrierte 16 Eistage mit Tageshöchsttemperatur unter null Grad. Im langjährigen Durchschnitt sind es nur zwischen neun und zehn. In Zürich gab es bis am Freitag zwölf Tage mit messbarem Neuschnee. Mehr Neuschneetage wurden nur im Januar 1942 und 1945 mit je 13 Tagen sowie im Januar 1968 und 1981 mit je 14 Tagen registriert.

Laut Meteorologen sollten sich Schweizer an eisige Winter gewöhnen.

Den tiefsten Januar-Wert massen die Meteorologen am 3. Januar am Ofenpass GR mit -29 °C. Am selben Tag registrierte La Brévine NE, das Sibirien der Schweiz, minus -28 °C. Das war aber nicht der Kälterekord dieses Winters: Diesen gab es bereits am 20. Dezember mit -34 °C in La Brévine.

Kälte und Schnee behinderte auch den Reiseverkehr. So meldete der Flughafen Genf-Cointrin am 10. Januar zehn Zentimeter Schnee und blockierte Pisten, rund 70 Flüge mussten annulliert werden. Eine ganze Flotte von insgesamt 37 Schneeräumungs-Maschinen war damit beschäftigt, die Pisten von den in der Nacht gefallenen zehn Zentimeter Schnee freizuräumen. Mehr als 16 Durchgänge waren dazu nötig.

"Es ist das erste Mal seit 1985, dass wir so viel Schnee auf den Pisten hatten", sagte Flughafen-Sprecher Bertrand Stämpfli.

Es geht winterlich weiter

Gemäss den Prognosen von Meteo Schweiz dürfte der Winter auch die kommenden Tage nicht locker lassen. So werden in der Nacht auf Samstag noch einmal über der Alpennordseite starke Schneefälle erwartet. Im Flachland bis zu zehn, in den Bergen gar bis zu 50 Zentimeter Neuschnee. Eine Kaltluft-Front brint am Samstag eine Abkühlung um drei bis fünf Grad.

Die nördliche Ostsee ist zugefroren

Nord- und Osteuropa werden derzeit von einer Kältewelle mit starkem Schneefall überzogen, die zu massiven Verkehrsbehinderungen führt. So steckt die Fähre "Nordlandia" seit Freitagmorgen rund 15 Kilometer vor der finnischen Hauptstadt im Eis fest, teilte die Betreibergesellschaft Eckerö Line mit. Ein Eisbrecher und ein Schleppschiff wurden nach Angaben der finnischen Küstenwache losgeschickt, um die Fähre auf dem Weg in die estnische Hauptstadt Tallinn aus den Eisschollen zu befreien.

Grund für die Behinderung sei der ungewöhnlich kalte Winter, sagte Eckerö-Line-Chef David Lindström der Nachrichtenagentur AFP. Ausserdem drücke ein starker Wind auf die Eisschollen vor der finnischen Küste.




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